Ayurveda-Massage
Ayurveda ist präventiv anzuwenden, aber auch nahezu für alle Bereiche von Unbefindlichkeiten. Ayurvedamassagen werden mit viel warmem Öl durchgeführt und haben eine außerordentlich positive Wirkung. Die Zellregeneration wird angeregt, wodurch der Alterungsprozess hinausgezögert wird. Ablagerungen und Schlacken werden aus den Geweben gelöst, gelangen in die Hohlorgane und können so ausgeschieden werden. Verkrampfte Bänder und Sehnen werden entspannt und gedehnt. Die Marmas (vitale Kontakt-Punkte von Körper und Geist), an welchen sich die Lebenskräfte konzentrieren, werden aktiviert. Durch ihre Anregung werden die inneren Organe und Kanalsysteme sowie die Immunkraft gestärkt. Die drei Doshas (Vata = Bewegungsprinzip; Pitta = Umwandlungsprinzip; Kapha = Struktur- und Schmierprinzip) werden harmonisiert und ins Gleichgewicht gebracht. Insbesondere wird überhöhtes Vata reduziert, wodurch Angst, Nervosität, Steifheit der Glieder, Müdigkeit, Lethargie sowie Ruhelosigkeit und Erschöpfung vermindert und ein gesunder Schlaf gefördert werden.
Massagen mit ayurvedischen Kräuterölen sind außerordentlich wohltuend, führen zu tiefer Entspannung und fördern gleichzeitig die Entschlackung. Das wichtigste in unserer hektischen Welt ist wohl die Zeit. Deshalb nehmen Sie sich Zeit für Ihre Ayurveda-Anwendung. Auch die Zeit danach ist sehr wichtig - eine lange Ruhephase nach der Anwendung - ein warmes Bad - ein Spaziergang in der Natur sind unerlässlich.
Die sanfte Berührung während der Ölanwendungen geht sehr tief und bringt viele Stauungen und Blockaden in Bewegung bzw. löst diese auf. Es braucht Ruhe und Zeit, bis Ablagerungen durch das Lymphsystem abtransportiert werden. Es besteht auch normalerweise ein Zusammenspiel von körperlichen Ablagerungen und emotionalen Stauungen – so dass auch diese natürlich in Bewegung kommen. Wärme und viel Trinken – z.B. von ayurvedischen Kräutertees oder einfach heißem Wasser, evtl. mit frischem Ingwer gekocht und mit Zitronensaft gemischt - unterstützen diesen Prozess. Die kosmetische Wirkung ist ebenfalls enorm. Durch die Verwendung verschiedenster ayurvedischer Kräuteröle werden auch Haut und Haare weich und seidig.
Hot Stone Massage
Die Warmsteinmassage (Hot Stone Massage) ist eine Massageform unter Zuhilfenahme von aufgeheizten Steinen, meist aus Basalt, die auf den Körper gelegt werden. Die Steine werden dazu in einem Wasserbad auf eine Temperatur von etwa 60°C erwärmt. Ziel ist die Entspannung der Muskeln durch Wärme.
Die Warmsteinmassage ist nicht nur asiatischen Ursprungs. Im gesamten asiatischen, pazifischen und amerikanischen Raum wird sie aus Urzeiten übermittelt. In Deutschland wird sie meist nur mit indianischem Ursprung beworben.
Der Begriff La-Stone bedeutet Lava-Steine und geht auf die Verwendung vulkanischen Gesteins in Hawaii zurück. Das "La" in der Bezeichnung La-Stone deckt sich auch mit dem tibetanischen Wort für Lebensenergie, worauf dieses Wort ebenfalls zurückgeführt wird. Bei der La-Stone-Massage werden zu den erwärmten Steinen zudem noch gekühlte Marmorkugeln verwendet, so dass die Massage um einen Reiz erweitert wird.
Bei der Behandlung legt sich der Klient zum Einen auf einige der Steine, welche Layoutsteine genannt werden. Andere werden auf den Körper gelegt. Mit weiteren Steinen wird aktiv gearbeitet und der Patient wird mit diesen Steinen massiert. Neben den Wirkungen der Massage selbst und der muskelentspannenden Wirkung der Wärme wirkt besonders der bewusst eingesetzte Gegensatz von Wärme und Kälte auf das vegetative Nervensystem.
Lingam-Massage
Das Wort Lingam kommt aus dem Sanskrit und ist für uns im Westen eigentlich unübersetzbar. Weder das Wort "Penis" noch das eher abwertende Wort "Schwanz" oder "Pimmel" ist hier die passende Übersetzung für das Lust- und Liebesorgan des Mannes.
Lingam heißt eher so etwas wie Lichtsäule, ein Ausdruck, der voller Verehrung ist. In Indien wird der Lingam des Gottes Shiva rituell verehrt.
Die Lingammassage ist eine einfache Methode für den Mann, große Lust zu erfahren und gleichzeitig seine Lebensenergie zu verfeinern. Die Sexualenergie wird im Lingam angeregt und erhitzt und steigt am Ende der Massage die Wirbelsäule hoch und implodiert gewissermaßen im ganzen Körper.
Im Taoismus und im Tantra wird zwischen der Ejakulation und dem Orgasmus unterschieden. Eine Ejakulation hat oft einen Energieverlust zur Folge. Wenn die sexuelle Energie über den Atem den ganzen Körper mit Energie auflädt, kann ein Ganzkörperorgasmus entstehen. Mit etwas Übung kann das ein sehr ekstatisches Erlebnis sein und viel Lebensenergie aktivieren und speichern.
Lomi Lomi Nui - Traditionelle havaiianische Massage
Lomi Lomi Nui ist eine Massageform, die aus Hawaii stammt. Sie ähnelt in ihrer Ursprungsform eher therapeutischer Körperarbeit als einer Massage und hat den Anspruch, nicht nur den Körper, sondern auch die Seele zu behandeln.
Die im Westen als Lomi Lomi angebotenen Massagen sind dagegen in erster Linie Wellness-Behandlungen.
In der Landessprache bedeutet lomi so viel wie reiben, kneten oder drücken, die Verdoppelung verstärkt diese Bedeutung. Nui heißt groß, wichtig oder einzigartig. Lomi Lomi Nui lässt sich also übersetzen als "einzigartiges starkes Kneten" als Begriff für eine spezielle Massageform.
Eine Lomi-Massage dient nicht nur der Entspannung, sondern ihrem Anspruch nach auch der körperlichen, seelischen und geistigen Reinigung. Die Auffassung von Gesundheit und Krankheit ähnelt hier der in der Traditionellen Chinesischen Medizin: In einem gesunden Körper fließt die Energie (mana), Krankheiten verursachen Blockaden, die sich körperlich als Verspannungen manifestieren. Die Massage soll diese Blockaden auf körperlicher und seelischer Ebene lösen und die Harmonie von Körper, Geist und Seele wiederherstellen.
Diese Massage dauert gewöhnlich rund zwei Stunden. Es wird viel Öl verwendet, ursprünglich von der Kukui-Nuss. Der Behandler arbeitet nicht nur mit den Händen, sondern mit dem gesamten Unterarm einschließlich der Ellenbogen. Es gibt auch die vierhändige Lomi-Massage, die von zwei Personen gleichzeitig ausgeführt wird.
Die Bewegungen sind grundsätzlich fließend und leicht schaukelnd, wobei die "echte" Behandlung von hawaiischer Musik und Gesängen begleitet wird, zu denen sich der Masseur im Rhythmus rund um den Massagetisch bewegt. Die Massage kann in ihrer Stärke variieren, auch innerhalb einer Behandlung. So kann sie sehr sanft und beruhigend sein, aber auch fordernd, in den Schmerz gehend, um tiefliegende Spannungen aufzulösen.
Die Behandlung beginnt mit dem Rücken, der nach schamanischer Sichtweise der Ort der Vergangenheit ist. Im Anschluss wird der vordere Teil des Körpers bearbeitet, wobei der Bauch als Ort der Gefühle und der Erinnerungen gilt. Dem spirituellen Hintergrund entsprechend wird vor und nach der Lomi-Massage ein Gebet gesprochen.
Prostatamassage
Besonders im Bereich des Beckenbodens, wo das Wurzelchakra (Muladhara Chakra) lokalisiert ist, können chronische Muskelverspannungen die Blutzufuhr beeinträchtigen, die für eine gesunde sexuelle Reaktion absolut wichtig ist. Es können schwere Blockaden durch erlittene Schläge auf den Unterleib, sexualfeindliche und zu frühe Reinlichkeitserziehung, Strafe für Masturbation oder gewaltsame sexuelle Übergriffe entstanden sein.
Durch die Beckenbodenmassage im Außenbereich und durch den Anus können sich Verspannungen lösen und die Durchblutung positiv beeinflusst werden. Die Entspannung in diesem Bereich ist für eine erfüllende Sexualität sehr wichtig, da sie die Wahrnehmungsfähigkeit und den Energiefluss steigert. Verspannungen, die sich über viele Jahre im Körper etabliert haben, brauchen einige Zeit, bis sie sich auflösen und lindern lassen. Bei der Prostatamassage wird sehr behutsam durch den Anus massiert, so dass sie gut durchblutet wird und sich auch hier Verspannungen und Ablagerungen lösen können.
Bei regelmäßiger Anwendung vermindert sich dadurch eine Vergrößerung und das Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken. Außerdem kann sie zu einem erheblichen Lustgewinn führen.
Reiki
Reiki ist keine Massage, sondern ein uralte Entspannungs- und Heilmethode, die Anfang des 20. Jahrhunderts in Japan entwickelt wurde. Der Begriff Reiki stammt von den japanischen Worten rei ( = Geist, Seele) und ki (Qi = Lebensenergie) und wird in der Regel als "universelle Lebensenergie" übersetzt.
Reiki bezeichnet dabei sowohl die Behandlungsform selbst, als auch die Energie, die der erhofften Wirkung zugrunde liegen soll. Angestrebt wird damit Heilung von Krankheiten, aber auch eine verbesserte Vorbeugung und allgemeines Wohlbefinden. Die therapeutische "Energiearbeit" erfolgt mit Hilfe der Hände des Reikigebenden: durch das Auflegen der Hände werden die feinstofflichen Energien weitergaben.
Reiki wirkt auf körperlicher Ebene (schmerzlindernd, durchblutungsfördernd, entschlackend...), auf emotionaler Ebene (ausgleichend, entspannend...), sowie auf mentaler Ebene (vom Alltagsstress befreiend, loslassen negativer Denkstrukturen...)
Tantra-Massage
Eine sinnliche, absichtslose Ganzkörpermassage bei der die Sinne geschärft werden, der Körper tief entspannt, das Herz erblüht und der Geist gleichzeitig präsent ist. Es eröffnet sich ein Raum zum Anhalten, Ruhe finden, die Seele baumeln lassen, sich selbstbewusster zu spüren.
Die Liebe zu sich selbst, sich anzunehmen, so wie man gerade ist, mit allem was einen ausmacht, seinen Wünschen und Sehnsüchten, Ängsten, seiner Verletzlichkeit und Schönheit, gibt einem Ausstrahlung und ein gewisses ETWAS.
Eine Massage, die Körper und Herz berührt. Das bedeutet: ein "Ja zu sich selbst" finden und sich in sich selbst zu Hause fühlen. Ganzwerdung zu einem lustvollen Leben, zu einer erfüllten Sexualität.
Tantra verbindet die sexuelle Energie, die wir alle in uns haben und aus der wir selbst entstanden sind, mit der Energie des Herzens. Tantra ist ein spiritueller Weg, der die sexuelle Energie zur Transformation benutzt, um den Zustand der Ekstase, das höchste Entzückt- und Verzücktsein zu erreichen.
In der Tantramassage geht es in erster Linie nicht um die Ejakulation oder den genitalen Orgasmus, sondern um Energiesteigerung und Energieverteilung im ganzen Körper. Durch den "Big Draw", einer tantrischen Atemtechnik und Muskelkontraktion, kann die sexuelle Energie erhalten werden, wodurch eine Reihe von Orgasmen möglich sind. Der Orgasmus ist nicht nur auf die Genitalien beschränkt, sondern er kann sich im ganzen Körper ausbreiten. Im Idealfall kommt es zu einem Ganzkörperorgasmus. Dafür braucht es aber etwas Übung. Am Ende der Tantramassage kann der Big Draw praktiziert werden. Er kann eine große Bereicherung für das Sexualleben sein.
Traditionelle Thaimassage
Die traditionelle Thai-Massage (TTM) ist eine Massage-Technik, die in Thailand unter der thailändischen Bezeichnung Nuad Phaen Boran bekannt ist, was soviel bedeutet wie "uralte heilsame Berührung". Im westeuropäischen Raum nennt sie sich auch Thai-Yoga-Massage. Die Thai-Massage besteht aus passiven, dem Yoga entnommenen Streckpositionen und Dehnbewegungen, Gelenkmobilisationen und Druckpunktmassagen. Zehn ausgewählte Energielinien, die nach aryurvedischer Lehre den Körper als energetisches Netz durchziehen, werden über sanfte Dehnung und mit dem rhythmischen Druck von Handballen, Daumen, Knien, Ellenbogen und Füßen bearbeitet. Die Thai-Massage findet bekleidet auf einer Bodenmatte statt. Traditionell dauert sie 2,5 Stunden und zeichnet sich durch ihren dynamischen kraftvollen Aspekt aus.
Yoni-Massage
Yoni ist ebenfalls ein Wort aus dem Sanskrit und kann als Vulva, Schoß, Ursprung oder Quelle übersetzt werden. Mit Yoni ist der weibliche Genitalbereich gemeint.
Im Ritual der Yonimassage geht es darum, die Frau in ihrer Göttlichkeit zu verehren und ihre Kraft und Schönheit zu feiern. Im Vergleich zur Lingammassage ist die Yonimassage noch stärker mit dem Aspekt sexueller Heilung verbunden, weil sich negative Energie oft in der Yoni ablagert, geknüpft an psychische Muster von negativen sexuellen Erlebnissen.
Die Yoni hat eine sehr aufnehmende Natur, was zum einen sehr schön ist, weil das dem weiblichen Prinzip entspricht, das mit Hingabe zu tun hat, aber auch den Nachteil hat, viele negative Erfahrungen sowie auch Erfahrungen ganzer Frauengenerationen aufzunehmen und zu speichern. Die Yonimassage setzt genau da an, da sie bewusst und behutsam diese Verletzungen und Blockaden löst und wieder Platz macht für Lust und Lebensfreude.
Auch hier geht es darum, die sexuelle Energie zu aktivieren und zu erhalten. Durch diese Massage wird sie im ganzen Körper verteilt. Die Empfängerin kann diesen Prozess durch langsames, kräftiges Atmen in die Herzgegend unterstützen. Die Kombination von Herzatem und Massage kann einen Ganzkörperorgasmus auslösen. Eine solche Massage kann durch den sexuellen Bereich hindurch in einen transzendent-spirituellen führen, wo Panzerungen gelöst werden und sexuelle Heilung in einem unerwarteten Außmaß geschehen kann.
Der heilende Effekt der Massage kann oft auch einige Tage danach eintreten. Emotionen, die möglicherweise während oder nach der Massage auftauchen, können unterschiedlich sein. Von Trauer, Schmerz, Wut oder Lust und Freude kann alles passieren.








